Bokashi

Bokashi

Kompost herstellen im Winter

Geeignet ist diese Form des Kompostierens besonders für kleine Haushalte, Stadtwohnungen oder für die Winterkompostierung. Im Prinzip brauchst du nur einen Bokashi – Eimer, etwas Ferment oder Mikroorganismen in flüssiger Form. Eigentlich wird dein klein geschnipselter Küchenabfall ohne Sauerstoff fermentiert. Ein bisschen so wie bei der Zubereitung von Sauerkraut. Du schichtest im Bokashi –  Eimer ein paar Zentimeter Küchenabfall, drückst ihn etwas fest und deckst ihn mit etwas eingestreutem Ferment ab. So lange, bis der Eimer voll ist. Dann beginnt die Reifezeit (etwa 4 – 6) Wochen bei Zimmertemperatur. Dabei entsteht ein Sickersaft, den du alle paar Tage über den Zapfhahn entnimmst. Der Saft ist sehr sauer und eignet sich stark verdünnt (1:10/ 1:20) als Blumendünger oder unverdünnt als Rohrreiniger. Hat sich ein weißer Belag auf deinem Eimer gebildet ist er fertig. Nun kannst du ihn mit Erde mischen und nach paar Wochen Ruhe als Kompost an deine Pflanzen geben, in dieser Zeit vererdet der Bokashi mit Hilfe von Sauerstoff und neutralisiert sich. Zugegeben, so ein Bokashi – Eimer kostet etwas, aber er hält Jahrzehnte und vereinfacht deine Düngung enorm!

Profitipp: Wenn du anfangs deine Abfälle in den Eimer schichtest, kannst du auch immer mal eine Handvoll Gesteinsmehl oder Pflanzkohle einstreuen, dann bekommst du einen SUPERKOMPOST!

 

 

Worm up – tube

Worm up – tube

Wurmrohr – oder hä?

So ging es mir, als ich zum ersten Mal von einem “Worm up – tube” hörte. Ich liebe Regenwürmer! Normalerweise habe ich meine Regenwürmer in einer Regenwurmkiste im Keller stehen, aber das Prinzip des “Worm up – tube” hat mich begeistert. Ein getöpfertes Rohr mit Löchern und Deckel wird in den Boden eingegraben und mit Kompostwürmern geimpft. Dann werden täglich die klein geschnittenen Küchenabfälle (Rohkost + Eierschalen) in den Tube eingefüllt und die Starkzehrer wie Tomaten, Gurken und Paprika können sich direkt am Wurmhumus bedienen. Kompost to go ….  Das will ich probieren! Im Handel ist so ein Tube ziemlich teuer, also habe ich mich selbst daran gewagt und mit der Wulsttechnik einen Tube erstellt. Da mir der grobe Ton ausgegangen ist wurde der Tube nicht so hoch wie geplant, trotzdem werde ich ihn brennen und ausprobieren. Wenn es klappt, dann gibt es bald noch einen zweiten Tube direkt ins Beet. Ich bin gespannt 🙂

Ein Zwergendorf im Garten

Ein Zwergendorf im Garten

Tonhäuschen im Garten

Gerade bin ich dabei meinen Garten etwas zu besiedeln und ein kleines Dorf zu töpfern. Verschiedene Häuschen in verschiedenen Formen und Größen soll es geben, einen Brunnen, vielleicht ein paar Wege …. Nun ist der Anfang gemacht, die ersten Häuschen sind geschrüht und warten auf ein bisschen Glasur. Im Kindergarten haben mir fleißige Kinder ein paar Zwerglein geformt mit denen sie natürlich erst einmal selbst spielen können. Ich bin gespannt wie sich dieses kleine Projekt weiter entwickelt.

Es ist sehr einfach selbst zu machen: Schneide dir aus Zeitungspapier Hausteile aus oder nimm dir Ausstechformen für Lebkuchenhäuser zu Hilfe. Ein Ton mit mindestens 25% Schamotte wird etwa 5mm dick ausgerollt, die Schablonen aufgelegt und dann ausgeschnitten. Dann lässt du die Teile ein paar Stunden antrocknen, damit du sie aufstellen kannst und schlickerst sie zusammen. Alles versäubern und verzieren – fertig!

Gartenplan

Gartenplan

Als erstes schreibe ich mir eine Liste der Gemüsesorten und Kräuter die ich in diesem Jahr anbauen möchte. Da ich schon mehrere Jahre einen Gartenplan erstelle, schreibe ich die genaue Bezeichnung der bewährten Gemüsesorten gleich daneben. Danach teile ich diese Gemüsesorten in Schwach -, Mittel – und Starkzehrer ein um mit ihnen meine Beete zu planen. In das erste Beet kommen die Starkzehrer. Dieses Beet wird im Herbst mit Mist und Kompost gedüngt und ist damit gut für Pflanzen mit viel Hunger vorbereitet. Die Mittelzehrer kommen in das Beet in dem letztes Jahr die Starkzehrer waren und bekommen die Reste. Die Schwachzehrer leben von den letzten Krümeln der Mittelzehrer und fühlen sich damit noch wohl. So wird im Herbst immer nur ein Beet richtig aufgepeppt, alle haben das was sie brauchen und ich habe wenig Arbeit – gute Planung vorausgesetzt 🙂

Anbauplan im BeetMischkulturen

 

Glücksmomente sammeln

Glücksmomente sammeln

Ein Glas voller Glücksmomente!

“Und, wie war dein letztes Jahr? Was war besonders toll in diesem Coronajahr (2021)?”, das fragten mich ein paar Freundinnen zum Jahreswechsel. Ich grübelte. Irgendwie hatte mir im letzten Jahr nicht wirklich was gefehlt und trotzdem konnte ich diese Fragen nicht wirklich beantworten. Und, diese Fragen ließen mich nicht los …. Gefühlt war es ein stressiges Jahr, aber war es das wirklich – oder fühlte es sich nur so an ….. Dieses Jahr will ich mein Jahr greifbarer machen, das kleine Glück finden und in meinem Herzen bewahren. Vielleicht hast du Lust mitzumachen? Nimm dir ein großes Glas und wirf für jeden glücklichen, kleinen Moment ein Zettelchen mit Datum hinein – am Ende des Jahres hast du ein großes Glas voller glücklicher Momente – zauberhaft! Ich habe mir ein schönes Glas genommen und mit Kreidemalern “Glücksmomente 2022” darauf geschrieben. Ein paar Herzen und ein paar Federn – fertig ist das Glas. Für die Zettel habe ich mir einen Bogen blaues Aquarellpapier vorbereitet, mit Salz bestreut (ich hoffe immer noch auf Schnee und in kleinere Zettelchen geschnitten. Nun kann mein tägliches Glück kommen ….

 

Kerzenreste verwerten

Kerzenreste verwerten

Was tun mit alten Kerzenresten? Neue gießen!

Besonders in der Adventszeit sammeln sich Kerzenreste in allen möglichen Farben an, die ganz einfach zu neuen Kerzen gegossen werden können. Als erstes bereite ich mir Klorollen oder Gläser mit einem Docht/ Juteband vor (Das Juteband rußt etwas und muss regelmäßig gekürzt werden). Dazu klebe ich die Klorolle mit einem Klebestift auf einen kleinen Karton, stecke den Docht/ Faden hindurch und spanne ihn mit einem Stäbchen (s. Foto)

Dann schmelze ich die Kerzenreste in alten Konservendosen in einem Wasserbad und gieße die Formen aus. Nach etwa einer Stunde sackt die Kerze durch die Abkühlung in der Mitte zusammen und ich gieße nochmals etwas Wachs nach. Für eine Kerze im Glas wird etwas Wachs ins Glas eingefüllt, der Docht gerade eingesteckt und das Wachs hart werden lassen. Danach kann der Rest des Wachses eingegossen werden.