Worm up – tube

Worm up – tube

Wurmrohr – oder hä?

So ging es mir, als ich zum ersten Mal von einem “Worm up – tube” hörte. Ich liebe Regenwürmer! Normalerweise habe ich meine Regenwürmer in einer Regenwurmkiste im Keller stehen, aber das Prinzip des “Worm up – tube” hat mich begeistert. Ein getöpfertes Rohr mit Löchern und Deckel wird in den Boden eingegraben und mit Kompostwürmern geimpft. Dann werden täglich die klein geschnittenen Küchenabfälle (Rohkost + Eierschalen) in den Tube eingefüllt und die Starkzehrer wie Tomaten, Gurken und Paprika können sich direkt am Wurmhumus bedienen. Kompost to go ….  Das will ich probieren! Im Handel ist so ein Tube ziemlich teuer, also habe ich mich selbst daran gewagt und mit der Wulsttechnik einen Tube erstellt. Da mir der grobe Ton ausgegangen ist wurde der Tube nicht so hoch wie geplant, trotzdem werde ich ihn brennen und ausprobieren. Wenn es klappt, dann gibt es bald noch einen zweiten Tube direkt ins Beet. Ich bin gespannt 🙂

Ein Zwergendorf im Garten

Ein Zwergendorf im Garten

Tonhäuschen im Garten

Gerade bin ich dabei meinen Garten etwas zu besiedeln und ein kleines Dorf zu töpfern. Verschiedene Häuschen in verschiedenen Formen und Größen soll es geben, einen Brunnen, vielleicht ein paar Wege …. Nun ist der Anfang gemacht, die ersten Häuschen sind geschrüht und warten auf ein bisschen Glasur. Im Kindergarten haben mir fleißige Kinder ein paar Zwerglein geformt mit denen sie natürlich erst einmal selbst spielen können. Ich bin gespannt wie sich dieses kleine Projekt weiter entwickelt.

Es ist sehr einfach selbst zu machen: Schneide dir aus Zeitungspapier Hausteile aus oder nimm dir Ausstechformen für Lebkuchenhäuser zu Hilfe. Ein Ton mit mindestens 25% Schamotte wird etwa 5mm dick ausgerollt, die Schablonen aufgelegt und dann ausgeschnitten. Dann lässt du die Teile ein paar Stunden antrocknen, damit du sie aufstellen kannst und schlickerst sie zusammen. Alles versäubern und verzieren – fertig!

Saatsteine

Saatsteine

Saatsteine aus Keramik

Jedes Jahr passiert es mir wieder! Ich säe mein Saatgut aus und kann mich zwei Wochen später nicht mehr daran erinnern wo ich was gesät habe. In den letzten Jahren habe ich mir die Stellen manchmal in mein Gartenjournal notiert – aber eben auch nur manchmal. Daher habe ich mir für dieses Jahr Saatsteine getöpfert, damit nichts mehr schief geht. Saatgut rein – Stein dazu – fertig! Anzufertigen sind sie super einfach. Du rollst eine Kugel, drückst sie platt und ritzt mit einem Holzstäbchen Pflanzenname und ein schönes Muster ein. Nach dem Schrühbrand wird der Stein mit Manganoxid bestrichen und wieder abgewaschen. Das Mangan setzt sich in den Rillen ab und bildet nach dem Brand die Worte. Alle anderen Motive kannst du mit einer Glasur darüber glasieren…. Falls dir bei dem Vorgang irgendetwas unklar ist, dann schreib mir bitte eine Nachricht 🙂

Märchenturm im Garten

Märchenturm im Garten

Außergewöhnliche Pflanzgefäße für den Garten

Dieser märchenhafte Turm ist ausschließlich aus kleinen Tonsteinen aufgebaut. Ich habe einen dünnen Pappring auf die Ofenplatte gelegt und danach einen Tonring darauf gearbeitet. Auf den Ring habe ich die einzelnen Steine (ausgeschnittene, kleine Quader) gesetzt und mit viel Schlicker verbunden. Als der Turm getrocknet war, habe ich die Pappe entfernt und den Turm gebrannt ohne ihn herumtragen zu müssen. Anschließend wurde er mit Manganoxid glasiert und bei 1240°C gebrannt. Da der Turm unten offen ist, kann er das ganze Jahr im Beet bleiben.